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Die maritime Vergangenheit war schon immer ein wichtiger Aspekt der Geschichte von Douarnenez. Obwohl Douarnenez größenmäßig nur die viertgrößte Stadt im Département Finistère ist, kann Sie zu Recht als Hauptstadt der bretonischen Tradition betrachtet werden dank ihres Hafenmuseums im Port-Rhu. Als einziges in Frankreich ist das Museum teilweise an Land und teilweise im Wasser. Die Besucher können dort eine Vielzahl unterschiedlicher alter Segelschiffe und Boote bewundern, die im Nordantlantik zur See fuhren und jetzt an den Kais des berühmten Hafens liegen. Douarnenez kann in der Tat stolz auf seine herausragende Bedeutung als maritimes Erbe sein. Eine Stadt der Kontraste und Farben, was auch die Einwohner ausstrahlen. Eine Stadt, die den unscheinbaren Sardinen viel zu verdanken hat, da diese schon in der Römerzeit den größten Teil des Fangs in dieser Gegend ausmachten, und später dann auch hier konserviert wurden. Mit ihrer Lage am äußersten Ende der atemberaubenden Bucht von Douarnenez, hat die Stadt sich ihren maritimen Charakter nicht zuletzt auch deshalb bewahrt, weil alle vier Jahre ein großes Treffen mit historischen Segelschiffen stattfindet.

12/03/2020 - Erfahren Sie mehr...
Die SNSM (Société Nationale de Sauvetage en Mer) ist die nationale Seenot-Rettungsgesellschaft in Frankreich, die nicht nur in der Bretagne sondern in allen Regionen Frankreichs einschließlich der Übersee-Territorien bestens bekannt ist. Die Gesellschaft wurde 1967 von Admiral Maurice Amman gegründet und ist seit 1970 als Gesellschaft öffentlichen Rechts anerkannt. Ihre Aufgabe ist, Menschen in Gefahr auf hoher See sowie an den Küsten und Stränden ehrenamtlich und unentgeltlich zu retten. In dieser Rolle arbeitet Sie auch für die regionalen Einsatzzentralen für Katastrophenschutz und –hilfe namens CROSS (Centres Régionaux Opérationnels de Surveillance et de Sauvetage). Insofern trägt auch die SNSM dazu bei, dass Frankreich ein großartiges Land ist und die ‚Brüderlichkeit‘ als Teil seiner Identität trifft natürlich insbesondere für diejenigen zu, die sich der Seenotrettung widmen.

03/02/2020 - Erfahren Sie mehr...
Der gemeine Kaisergranat wird auch Zehnfußkrebs oder Nephrops norvegicus genannt. Er gehört zur Unterfamilie der Nephropinae und ist die einzige Art aus der Gattung der Nephrops. Im Gegensatz zu dem, was viele annehmen ist der Kaisergranat keine kleine Languste. Er ist eher eine Meeresfrucht zwischen Garnele und Hummer, der unter seiner italienischen Bezeichnung „Scampi“ sicher besser bekannt ist. Der Kaisergranat ist im nordwestlichen Atlantik von Island bis zum südlichen Portugal, in der Nordsee sowie im Mittelmeer beheimatet, wo er vor allem im westlichen Becken anzutreffen ist. Der Kaisergranat ist in der Bretagne und in den Meeresfrüchte-Restaurants sehr geschätzt. Die Hauptstädte der Kaisergranatfischerei sind die aneinander grenzenden Städte Loctudy und Le Guilvinec, im Pays Bigouden. Man kann sie nach dem Kauf im Hafen, auf dem Markt, im Fischgeschäft, oder in der Fischabteilung Ihres Supermarkts aber auch ganz einfach selbst zubereiten… hier mein Rezept für die unkomplizierte Zubereitung: Kaisergranat mit Mayonnaise.

21/12/2019 - Erfahren Sie mehr...
Das zwischen Quimper und Douarnenez gelegene Locronan gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Lesen Sie nachstehend die Geschichte dieses ebenso wunderschönen, wie touristisch beliebten Fleckchens Erde. Dieser Ort, an dem die berühmten religiösen Prozessionen der Bretagne, die „Troménies“ stattfinden, ist ein wahres Musterbeispiel der bretonischen Architektur. Nicht nur im Jahr 1988 diente dieser attraktive Ort als Kulisse für zahlreiche Kinofilme: „Les Chouans“ von Philippe de Broca mit Sophie Marceau, Lambert Wilson, Philippe Noiret… aber auch 1979 für den Film „Tess“ von Roman Polanski mit Nastassja Kinski...

09/11/2019 - Erfahren Sie mehr...
Von jeher regt die Bretagne mit ihrer Fremdartigkeit die Phantasie vieler Menschen an. Jener westliche Rand des europäischen Kontinents, den die Bretonen Armorica »das Land am Meer«, nennen, hat seine urwüchsige kulturelle Eigenart bewahrt wie sonst keine französische Provinz. Es ist auch heute noch eine Keltenland, das seine Eigenständigkeit in all seiner scheinbaren Widersprüchlichkeit zu behaupten weiß. Nirgends sonst in Europa leben heidnischer Aberglaube und tiefe katholische Gläubigkeit so eng und gar ineinander verwoben zusammen... Eindrucksvolles Beispiel sind die zahlreichen christlichen Kalvarienberge (Calvaires), die berühmten Wallfahrtsprozessionen (Pardons) und die Dolmen und Menhire, die die Landschaft prägen. Man unterscheidet Haute-Bretagne (Hoch-Bretagne) und Basse-Bretagne (Nieder Bretagne), wobei »Nieder« nur sagen will, am weitesten von Paris entfernt.

04/10/2019 - Erfahren Sie mehr...
Wie auf einem Postkartenidyll ragt die symbolträchtige, bretonische Landspitze „Pointe du Raz“ mit ihrem 70 Meter hohen Felsvorsprung über dem Ozean. Auf der gegenüberliegenden Seite zeichnet sich bei schönem Wetter die Insel „Ile de Sein“ am Horizont ab. Der dazwischen gelegene Meeresabschnitt wird Raz de Sein genannt und ist wegen der zahlreichen Felsen bei den Seeleuten gefürchtet. Hier liegt das Cap des tempêtes (Kap der Stürme) zwischen der legendären Baie des Trépassés und der Pointe du Van, wo es in früheren Zeiten aufgrund der starken Brandung häufig Schiffbrüche gab. Ein Ort von seltener Schönheit, wenn der vom Ozean kommende stürmische Wind über ihn hinwegfegt und die authentische Natur offenbart. Das Gebiet wurde kürzlich zum Landschaftsschutzgebiet umgestaltet und bietet 800 Meter Fußwege, die von den (kostenpflichtigen) Parkplätzen ausgehen und zum gegenüber dem westlichsten Punkt Frankreichs gelegenen, berühmten Semaphor und der Vierge des naufragés (Mutter Gottes der Schiffbrüchigen) führen.

24/08/2019 - Erfahren Sie mehr...
‚Megalith‘ bedeutet im Sinne der Wortherkunft ‚großer Stein‘, der allein oder mit mehreren als Denkmal vom Menschen errichtet wurde. Diese Denkmäler sind nicht einfach zufällig und isoliert aufgestellt. Vielmehr orientieren sie sich an Energieströmen und sind jeweils Teil eines größeren Ganzen, z.B. in einer Region, einem Land oder auf dem ganzen Kontinent. Weitgehend unbekannt ist z.B., dass alle Megalithen in Europa ein Abbild der Himmelskarte mit den Sternbildern sind.Die Megalithen wurden größtenteils zwischen 5.000 und 2.000 v. Chr. errichtet und sind auf der ganzen Welt zu finden. Diese Periode rechnet man der jüngeren Steinzeit zu, die in Westeuropa im dritten Jahrtausend vor Christus ihre Blütezeit hatte. Zu dieser Zeit ließen sich die Menschen nieder, bauten Dörfer, betrieben Landwirtschaft, züchteten Vieh und bearbeiteten Steine bevor dann das Bronzezeitalter und später mit den Gallien das Eisenzeitalter anbrach.

20/07/2019 - Erfahren Sie mehr...
Die ‘ville close’, übersetzt die ‘verschlosssene Stadt’, von Concarneau, die von Befestigungswällen eingeschlossen und von einem mächtigen Turm überragt wird, ist das Wahrzeichen von Frankreichs drittwichtigstem Fischereihafen. In ihren historischen Straßen mit Häusern aus Granit findet sich demzufolge auch ein Fischereimuseum in einer ehemaligen Werft, wo die Rolle der Fischerei in Concarneaus Geschichte gezeigt wird. Zum Museum gehören auch mehrere im Wasser liegende Boote, unter anderem ein Trawler. Ein Spaziergang an den Befestigungswällen bietet einen hervorragenden Blick auf die Stadt und ihre Häfen – den Yachthafen, den Fischereihafen, den Handelshafen – und auf die belebten Uferpromenaden. Nicht verpassen sollte man das ‚Filets Bleus‘ (Blaue Netze) Festival Mitte August, ein traditionelles bretonisches Volksfest.

15/06/2019 - Erfahren Sie mehr...
Von den insgesamt 148 Leuchttürmen an Frankreichs Küsten befindet sich ungefähr ein Drittel in der Bretagne, was insofern nicht überraschend ist als die Bretagne auch für ungefähr ein Drittel der gesamten Küstenlänge Frankreichs steht. Alleine in der Finistère stehen 23 dieser Leuchttürme entweder an der Küste oder auch im Meer. Darunter sind der stärkste Leuchtturm der Welt sowie der größte und der älteste in Europa!

Schon seit ein paar Jahren oder Jahrzehnten sind die Leuchttürme automatisiert, aber trotzdem sind diese seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gebauten Wahrzeichen entlang der französischen Küste immer noch ein nächtlicher Begleiter der Seeleute, damit diese ihre Schiffe auch bei Nacht sicher auf Kurs halten können.

13/05/2019 - Erfahren Sie mehr...
Mit der Strandfischerei bietet sich dem Besucher während seines Aufenthalts in der Bretagne eine außergewöhnliche Freizeitaktivität, die Groß und Klein Spaß bereitet. Diese Aktivität ist bei den Bretonen äußerst beliebt, denn die reiche Vielfalt unserer Küste bietet Fangmöglichkeiten insbesondere für ungezählte Muschelarten, Weich- und Krustentiere und nach jeder Flut sieht man Kinder, aber auch ihre Eltern sowie die alten Hasen, wie sie Felsen und Sandbänke erkunden und dabei Steine und Felsen umdrehen, Algen durchsuchen oder im Sand graben, um dort nach ihrem Mittagessen zu suchen… Der Gedanke an jene Momente, als er inmitten einer großzügigen Natur die Meeresfrüchte des Ozeans entdeckte, weckt in jedem Bretonen zahllose Kindheitserinnerungen und auch wenn die Ausbeute manchmal nicht allzu üppig ist, geht man dennoch nie mit leeren Händen nach Hause. Die Kinder lernen von ihren Großvätern, wo die geheimen Fangstellen sind, welche Fangtechniken es gibt und sie lernen dadurch den Respekt vor der Natur.

02/03/2019 - Erfahren Sie mehr...


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