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Mit der Strandfischerei bietet sich dem Besucher während seines Aufenthalts in der Bretagne eine außergewöhnliche Freizeitaktivität, die Groß und Klein Spaß bereitet. Diese Aktivität ist bei den Bretonen äußerst beliebt, denn die reiche Vielfalt unserer Küste bietet Fangmöglichkeiten insbesondere für ungezählte Muschelarten, Weich- und Krustentiere und nach jeder Flut sieht man Kinder, aber auch ihre Eltern sowie die alten Hasen, wie sie Felsen und Sandbänke erkunden und dabei Steine und Felsen umdrehen, Algen durchsuchen oder im Sand graben, um dort nach ihrem Mittagessen zu suchen… Der Gedanke an jene Momente, als er inmitten einer großzügigen Natur die Meeresfrüchte des Ozeans entdeckte, weckt in jedem Bretonen zahllose Kindheitserinnerungen und auch wenn die Ausbeute manchmal nicht allzu üppig ist, geht man dennoch nie mit leeren Händen nach Hause. Die Kinder lernen von ihren Großvätern, wo die geheimen Fangstellen sind, welche Fangtechniken es gibt und sie lernen dadurch den Respekt vor der Natur.

02/03/2019 - Erfahren Sie mehr...
Die Bretagne ist eine keltische Region – So weit, so gut. Aber was bedeutet das konkret? Mit der keltischen Kultur verbinden sich sicher für jeden von uns bestimmte Bilder, Legenden und Klänge aber es ist schwierig zu beschreiben in welcher Beziehung diese speziell mit der Bretagne stehen. Was ist keltisch und was ist bretonisch? Historisch, geographisch und kulturell wird hier eine Menge durcheinander geworfen, was durch Werke wie die Abenteuer des Asterix mit seinem Dorf unbeugsamer Gallier noch verstärkt wird, das sich gleichfalls in der Bretagne befindet. In diesen Geschichten tauchen Menhire und Dolmen als Teil des Alltags der Bewohner der Atlantikküste auf. Tatsächlich wurden Menhire und Dolmen aber überall in Europa gefunden und stammen mitnichten aus der Gallo-römischen Zeit sondern schon aus der neolithischen Periode mehrere tausend Jahre vorher.

18/01/2019 - Erfahren Sie mehr...
Wenn es ein Archipel in der Bretagne gibt , das es mit den Archipelen der Südsee aufnehmen kann, dann ist es das Archipel von Glénan mit seinen neun größeren Inseln und unzähligen kleineren Inselchen mit schneeweißem Sand in türkisblauem Wasser unmittelbar vor dem Küstenort Concarneau. Gemäß Überlieferung sollen die neun Hauptinseln und vielen kleineren Inselchen einmal eine einzige große Insel gewesen sein, die aufgrund von Erosion durch Wind und Wetter schließlich in das heutige Archipel ist. Das Archipel ist heute so zerklüftet, dass es sehr schwierig ist, die Größe zu berechnen und auch die Seekarten nicht alle Riffe und Untiefen genau abbilden. Das Archipel wird oft beschrieben als ‚ein bisschen Tahiti in der Süd-Bretagne. Es ist berühmt für das kristallklare Wasser in ‚La Chambre‘ (der Kammer), einer geschützten Ecke am westlichen Ende der ‚inneren See‘ die durch die Inseln umschlossen wird...

19/12/2018 - Erfahren Sie mehr...
Von den insgesamt 148 Leuchttürmen an Frankreichs Küsten befindet sich ungefähr ein Drittel in der Bretagne, was insofern nicht überraschend ist als die Bretagne auch für ungefähr ein Drittel der gesamten Küstenlänge Frankreichs steht. Alleine in der Finistère stehen 23 dieser Leuchttürme entweder an der Küste oder auch im Meer. Darunter sind der stärkste Leuchtturm der Welt sowie der größte und der älteste in Europa!

Schon seit ein paar Jahren oder Jahrzehnten sind die Leuchttürme automatisiert, aber trotzdem sind diese seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gebauten Wahrzeichen entlang der französischen Küste immer noch ein nächtlicher Begleiter der Seeleute, damit diese ihre Schiffe auch bei Nacht sicher auf Kurs halten können.

10/11/2018 - Erfahren Sie mehr...
Die Bélem, ein französische Barke mit drei Masten, die im 19. Jahrhundert im Jahr 1896 gebaut wurde, ist die älteste in Europa und wird als historisches Denkmal behandelt. Sie führte uns zurück in die Vergangenheit und mittenhinein in einen Sturm…

‘Ein strenger Wind blies wieder einmal an der Südküste der Bretagne und weckte mich dadurch auf, dass er laut an den offenen Fensterläden im ersten Stock rüttelte, so dass ich aufstand um diese zu schließen. Als ich das Fenster öffnete füllten sich meine Lungen mit der feuchten Luft des Meeres, die der Wind in mein Gesicht blies, während er die Wolken über den Himmel trieb und ich in der Ferne den sonoren Ton des Leuchtfeuers an der Hafeneinfahrt von Brigneau hörte, der an das Muhen einer Kuh erinnert. In diesem Moment wäre ich gerne wieder an Bord der Bélem gewesen, wie vor zwei Wochen bei noch stürmischerem Wetter.

01/10/2018 - Erfahren Sie mehr...
Unser dreiwöchiger Urlaub in der Bretagne war vermutlich der schönste und abwechslungsreichste Sommerurlaub, den wir bisher verlebt haben. Anfänglich waren wir ein bisschen skeptisch wegen der eher unsicheren Wetteraussichten. Dann haben wir aber gesehen, was für großartige Häuser man sich dort mit einem kaum schlagbaren Preis-Leistungsverhältnis mieten kann, falls man doch einmal einen halben Tag zu Hause bleiben muss. Das Wetter war dann aber doch so gut, dass wir ständig unterwegs waren: am Strand, beim Wandern, mit dem Fahrrad oder dem Auto für etwas längere Ausflüge. Die Natur ist wirklich einmalig und abwechslungsreich. Als Freunde von Fisch und Meeresfrüchten sind wir natürlich auch hier voll auf unsere Kosten gekommen – sowohl beim selber frisch Einkaufen und Kochen als auch in den vielen kleinen und hervorragenden Restaurants.

15/09/2018 - Erfahren Sie mehr...
Stell’ Dir vor, Du bist Kapitän eines gigantischen Tankers, der mit Rohöl oder sonstigen gefährlichen Substanzen beladen, mit einem Maschinenschaden havariert ist und droht in einer stürmischen Nacht von den Wellen der See von Iroise nordwestlich der bretonischen Küste und einer der gefährlichsten und nautisch anspruchsvollsten Schifffahrtsstraßen der Welt, in Stücke geschlagen zu werden… Du drohst zu sinken und eine ökologische Katastrophe zu verursachen, wenn Dich ein Wellenberg von 15m Höhe trifft und das Schiff in zwei Teile zerschlägt. Der Ruf nach Hilfe. SOS!!!

Dann, nach einer angsterfüllten Wartezeit, die einige Stunden aber vielleicht auch nur 20 Minuten dauern kann, taucht gespenstisch wie aus dem Nichts die Abeille Bourbon, ein kraftvoller Hochseeschlepper, zu Deiner Rettung auf…

01/07/2018 - Erfahren Sie mehr...
Frankreich ist nach den USA der zweitgrößte Exporteur von Lebensmitteln weltweit. Allein die Bretagne würde ausreichen, um ganz Frankreich zu ernähren. In der Bretagne wurden im Jahr 2017 56% der Schweine des Landes von rund 3.500 bretonischen Züchtern mit durchschnittlich 200 bis 300 Sauen aufgezogen.
Sicherlich eine viel zu hohe Anzahl, was durch die hauptsächlich aufgrund tierischer Exkremente entstandene Problematik der Grünalgen, die vor allem an der Nordküste in der Bucht von Morlaix sehr präsent sind, belegt wird. Diese intensive Tierhaltung hat direkte und indirekte Auswirkungen auf die Umwelt.
Die Schweinezucht hat in der Bretagne eine lange Tradition.... Lesen Sie nachstehend den Erfahrungsbericht von Jean Guillermou, seit 1959 Züchter in Gouesnac'h, der heute seit längerer Zeit im Ruhestand ist.

15/04/2018 - Erfahren Sie mehr...
Die Insel Quessant und das Archipel von Molène, die von der UNESCO als ‚Biosphärenreservat‘ klassifiziert und Teil des Regionalparks von Armorique sind, sind von einer wilden und ungezähmten Schönheit und ihre starken Leuchttürme wachen über eine der lebhaftesten Schifffahrtsstraßen der Welt, der ‚Straße von Quessant‘. Molène ist seit der Urzeit bewohnt und Quessant erinnert stark an Irland. Diese beiden bilden mit Groix, Belle-île, Morbihan und dem Archipel von Glénan im Süden der Finistère die Gruppe der 15 Ponant Inseln, welche permanant bewohnt sind. Vom Ärmelkanal aus also von Norden nach Süden sind diese das Archipel Chausey, die Ile de Bréhat, die Ile de Batz, die Ile d’Ouessant, die Ile de Molène, die Ile de Sein, das Archipel von Glénan, die Ile de Groix, die Belle-Île, die Ile de Houat, die Ile d’Hoëdic, die Ile-aux-Moines, die Ile d’Arz, die Ile d’Yeu und die Ile d’Aix. Tatsächlich kann man diese Ponant Inseln an der Westküste Frankreichs im Ärmelkanal und im Atlantik als ein einziges, langes Archipel betrachten. Ihren Namen verdanken sie der Himmelsrichtung in der sie liegen denn das Wort ‚Ponant‘ bedeutet ‚wo die Sonne untergeht‘.

01/03/2018 - Erfahren Sie mehr...
Die Bretagne ist eine maritime Region, deren Klima stark von der Nähe zum Atlantik und dem Ärmelkanal beeinflusst wird. Aber dieser Einfluss macht sich ander Südküste ganz anders bemerkbar als an der Nordküste, so dass sich das Klima an den Küsten stark unterscheidet. Darüber hinaus hat die Bretagne viele Mikroklimata, so dass man an einem einzigen Tag ein wechselspiel von Regen, Sonne und Wind erleben kann. Wie man hier so sagt, wird das Wetter mehmals am Tag gut ! Mit dem milden ozeanischen Klima, ist die Bretagne im Winter der wärmste Teil Frankreichs, in dem Frost und Schnee praktisch unbekannt sind. Und da die Temperaturen auch im Sommer selten 25°C übersteigen, sind entsprechend auch die Temperaturschwankungen über das ganze Jahr hinweg sehr moderat. Das heißt natürlich nicht, dass es in der Bretagne überhaupt keine richtigen Jahreszeiten gibt. Sehr oft ist das Wetter besonders gegen Ende der Sommerferien und im September besonders schön – und darüber hinaus sind zu dieser Zeit kaum noch Besucher da, so dass man die Strände praktisch für sich alleine hat. Die Sommersaison ist dann endgültig mit dem ersten Sturm beendet, der sich normalerweise Ende September mit der Tag-und-Nacht-Gleiche im Herbst einstellt aber auch bis Oktober oder November auf sich warten lassen kann. Im Winter treffen uns dann regelmäßig die Ausläufer der Stürme vom Nördlichen Wendekreis. Nach ihrem langen Weg über den Atlantik, haben sie zwar schon den größten Schwung verloren, können aber auch bei uns noch heftige Stürme sein.

19/01/2018 - Erfahren Sie mehr...


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