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Das Finistère ist das „bretonischste“ der Departements, „Finis Terrae“ bedeutet das „Ende der Welt“, oder wie man auf Bretonisch auch sagt: „Penn ar Bed“. Der Norden unterscheidet sich jedoch deutlich vom Süden und zusammen mit Korsika ist es das Departement mit den meisten Küstenkilometern in Frankreich. Im Norden der Ärmelkanal und im Westen der Atlantik mit zahlreichen, einmaligen und bekannten Naturstätten wie die Pointe du Raz, die Halbinsel Crozon oder die Bucht von Audierne, um nur einige zu nennen. Und natürlich die Iles du Ponant, die Ile de Batz, der Archipel von Molène, Ouessant, die Ile de Sein, der Glénan-Archipel.
Morbihan, der Name dieses nach seinem berühmten Golf benannten Departements im Süden der Bretagne bedeutet „das kleine Meer“. Eine mystische Region und ein Paradies für Zugvögel, die hier einen Zwischenstopp einlegen, wo Heidelandschaften und Küstenflüsse den Golf säumen, um in den großen Ozean zu münden.

14/07/2017 - Erfahren Sie mehr...
Die bretonische Nordküste am Ärmelkanal. Zum Departement Côtes d’Armor gehören: die Côte d’Emeraude, die Côte de Penthièvre, die Bucht von Saint Brieuc, die Côte de Goëlo, die Côte de Granit Rose. Außerdem das „Pays des bois“ (Land der Wälder), das auf Bretonisch „Argoat“ genannt wird und wo die Flüsse der Bretagne entspringen, sowie das „Pays du Trégor“, das „Pays de Guerlédan“, die Centre Bretagne (Mittelbretagne) und das „Pays de Dinan“. Hier bilden das Meer und die Landschaft eine Einheit mit Ausflügen und sportlichen und kulturellen Wandertouren, in deren Rahmen jedes „Pays“ seine individuelle Landschaft und Identität offenbart.
Erwähnenswert in diesem Departement ist natürlich die Hauptstadt Rennes, welche die Grenze zur „Nation française“ bildet, aber auch das an der Küste des Ärmelkanals gelegene, malerische Saint-Malo, die Korsarenstadt, sowie nicht weit davon entfernt die Stadt Cancale, berühmt für ihre Austernzuchten. Am anderen Ende des Departements liegt das aus der Artussage bekannte Land der Legenden, der Wald von Brocéliande des Zauberers Merlin

01/06/2017 - Erfahren Sie mehr...
Die ‘ville close’, übersetzt die ‘verschlosssene Stadt’, von Concarneau, die von Befestigungswällen eingeschlossen und von einem mächtigen Turm überragt wird, ist das Wahrzeichen von Frankreichs drittwichtigstem Fischereihafen. In ihren historischen Straßen mit Häusern aus Granit findet sich demzufolge auch ein Fischereimuseum in einer ehemaligen Werft, wo die Rolle der Fischerei in Concarneaus Geschichte gezeigt wird. Zum Museum gehören auch mehrere im Wasser liegende Boote, unter anderem ein Trawler. Ein Spaziergang an den Befestigungswällen bietet einen hervorragenden Blick auf die Stadt und ihre Häfen – den Yachthafen, den Fischereihafen, den Handelshafen – und auf die belebten Uferpromenaden. Nicht verpassen sollte man das ‚Filets Bleus‘ (Blaue Netze) Festival Mitte August, ein traditionelles bretonisches Volksfest.

30/04/2017 - Erfahren Sie mehr...
Die SNSM (Société Nationale de Sauvetage en Mer) ist die nationale Seenot-Rettungsgesellschaft in Frankreich, die nicht nur in der Bretagne sondern in allen Regionen Frankreichs einschließlich der Übersee-Territorien bestens bekannt ist. Die Gesellschaft wurde 1967 von Admiral Maurice Amman gegründet und ist seit 1970 als Gesellschaft öffentlichen Rechts anerkannt. Ihre Aufgabe ist, Menschen in Gefahr auf hoher See sowie an den Küsten und Stränden ehrenamtlich und unentgeltlich zu retten. In dieser Rolle arbeitet Sie auch für die regionalen Einsatzzentralen für Katastrophenschutz und –hilfe namens CROSS (Centres Régionaux Opérationnels de Surveillance et de Sauvetage). Insofern trägt auch die SNSM dazu bei, dass Frankreich ein großartiges Land ist und die ‚Brüderlichkeit‘ als Teil seiner Identität trifft natürlich insbesondere für diejenigen zu, die sich der Seenotrettung widmen.

10/03/2017 - Erfahren Sie mehr...
Die maritime Vergangenheit war schon immer ein wichtiger Aspekt der Geschichte von Douarnenez. Obwohl Douarnenez größenmäßig nur die viertgrößte Stadt im Département Finistère ist, kann Sie zu Recht als Hauptstadt der bretonischen Tradition betrachtet werden dank ihres Hafenmuseums im Port-Rhu. Als einziges in Frankreich ist das Museum teilweise an Land und teilweise im Wasser. Die Besucher können dort eine Vielzahl unterschiedlicher alter Segelschiffe und Boote bewundern, die im Nordantlantik zur See fuhren und jetzt an den Kais des berühmten Hafens liegen. Douarnenez kann in der Tat stolz auf seine herausragende Bedeutung als maritimes Erbe sein. Eine Stadt der Kontraste und Farben, was auch die Einwohner ausstrahlen. Eine Stadt, die den unscheinbaren Sardinen viel zu verdanken hat, da diese schon in der Römerzeit den größten Teil des Fangs in dieser Gegend ausmachten, und später dann auch hier konserviert wurden. Mit ihrer Lage am äußersten Ende der atemberaubenden Bucht von Douarnenez, hat die Stadt sich ihren maritimen Charakter nicht zuletzt auch deshalb bewahrt, weil alle vier Jahre ein großes Treffen mit historischen Segelschiffen stattfindet.

10/09/2016 - Erfahren Sie mehr...
Was bei keinem Besuch in der Bretagne fehlen darf ist der Besuch einer Crêperie – man findet sie praktisch auch überall. Crêpes, die auch ‚Galettes‘ genannt werden, sind fast so berühmt wie Pizza oder Hamburger und weil die Bretonen gerne reisen, kann man heute Crêperien auch fast überall auf der Welt finden. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Crêpes, die sich durch das Mehl für den Teig unterscheiden: Für Crêpes mit süßer Füllung wird normales Weizenmehl verwandt, während für Crêpes mit herzhafter Füllung Buchweizenmehl genommen wird. In jedem Fall sollte man dazu eine Flasche Cidre trinken, der entweder ‚doux‘ ist, d.h. eher lieblich mit niedrigem Alkoholgehalt, oder ‚sec‘ bzw. ‚brut‘ mit einem eher trockenem Geschmack und höherem Alkoholgehalt. Dazwischen liegt die Variante ‚demi-sec‘. Der Cidre wird typischerweise in einem schalenartigen Glas, dem ‚Bolée de Cidre‘ serviert. Puristen bestellen zu den Crêpes aber manchmal auch einfach ein Glas Buttermilch.

23/07/2016 - Erfahren Sie mehr...
Der gemeine Kaisergranat wird auch Zehnfußkrebs oder Nephrops norvegicus genannt. Er gehört zur Unterfamilie der Nephropinae und ist die einzige Art aus der Gattung der Nephrops. Im Gegensatz zu dem, was viele annehmen ist der Kaisergranat keine kleine Languste. Er ist eher eine Meeresfrucht zwischen Garnele und Hummer, der unter seiner italienischen Bezeichnung „Scampi“ sicher besser bekannt ist. Der Kaisergranat ist im nordwestlichen Atlantik von Island bis zum südlichen Portugal, in der Nordsee sowie im Mittelmeer beheimatet, wo er vor allem im westlichen Becken anzutreffen ist. Der Kaisergranat ist in der Bretagne und in den Meeresfrüchte-Restaurants sehr geschätzt. Die Hauptstädte der Kaisergranatfischerei sind die aneinander grenzenden Städte Loctudy und Le Guilvinec, im Pays Bigouden. Man kann sie nach dem Kauf im Hafen, auf dem Markt, im Fischgeschäft, oder in der Fischabteilung Ihres Supermarkts aber auch ganz einfach selbst zubereiten… hier mein Rezept für die unkomplizierte Zubereitung: Kaisergranat mit Mayonnaise.

03/12/2015 - Erfahren Sie mehr...
Das zwischen Quimper und Douarnenez gelegene Locronan gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Lesen Sie nachstehend die Geschichte dieses ebenso wunderschönen, wie touristisch beliebten Fleckchens Erde. Dieser Ort, an dem die berühmten religiösen Prozessionen der Bretagne, die „Troménies“ stattfinden, ist ein wahres Musterbeispiel der bretonischen Architektur. Nicht nur im Jahr 1988 diente dieser attraktive Ort als Kulisse für zahlreiche Kinofilme: „Les Chouans“ von Philippe de Broca mit Sophie Marceau, Lambert Wilson, Philippe Noiret… aber auch 1979 für den Film „Tess“ von Roman Polanski mit Nastassja Kinski...

31/10/2015 - Erfahren Sie mehr...
Mit der Strandfischerei bietet sich dem Besucher während seines Aufenthalts in der Bretagne eine außergewöhnliche Freizeitaktivität, die Groß und Klein Spaß bereitet. Diese Aktivität ist bei den Bretonen äußerst beliebt, denn die reiche Vielfalt unserer Küste bietet Fangmöglichkeiten insbesondere für ungezählte Muschelarten, Weich- und Krustentiere und nach jeder Flut sieht man Kinder, aber auch ihre Eltern sowie die alten Hasen, wie sie Felsen und Sandbänke erkunden und dabei Steine und Felsen umdrehen, Algen durchsuchen oder im Sand graben, um dort nach ihrem Mittagessen zu suchen… Der Gedanke an jene Momente, als er inmitten einer großzügigen Natur die Meeresfrüchte des Ozeans entdeckte, weckt in jedem Bretonen zahllose Kindheitserinnerungen und auch wenn die Ausbeute manchmal nicht allzu üppig ist, geht man dennoch nie mit leeren Händen nach Hause. Die Kinder lernen von ihren Großvätern, wo die geheimen Fangstellen sind, welche Fangtechniken es gibt und sie lernen dadurch den Respekt vor der Natur.

26/09/2015 - Erfahren Sie mehr...
Wie auf einem Postkartenidyll ragt die symbolträchtige, bretonische Landspitze „Pointe du Raz“ mit ihrem 70 Meter hohen Felsvorsprung über dem Ozean. Auf der gegenüberliegenden Seite zeichnet sich bei schönem Wetter die Insel „Ile de Sein“ am Horizont ab. Der dazwischen gelegene Meeresabschnitt wird Raz de Sein genannt und ist wegen der zahlreichen Felsen bei den Seeleuten gefürchtet. Hier liegt das Cap des tempêtes (Kap der Stürme) zwischen der legendären Baie des Trépassés und der Pointe du Van, wo es in früheren Zeiten aufgrund der starken Brandung häufig Schiffbrüche gab. Ein Ort von seltener Schönheit, wenn der vom Ozean kommende stürmische Wind über ihn hinwegfegt und die authentische Natur offenbart. Das Gebiet wurde kürzlich zum Landschaftsschutzgebiet umgestaltet und bietet 800 Meter Fußwege, die von den (kostenpflichtigen) Parkplätzen ausgehen und zum gegenüber dem westlichsten Punkt Frankreichs gelegenen, berühmten Semaphor und der Vierge des naufragés (Mutter Gottes der Schiffbrüchigen) führen.

21/02/2015 - Erfahren Sie mehr...


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