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Camaret sur Mer liegt am äußersten Ende der Halbinsel Crozon, die das Meer in Form eines Kreuzes geformt hat und die sich von den Monts d'Arrée, dem zentralen Punkt des Finistère, aus erstreckt. Hier ist der Besucher von unberührter und atemberaubender Natur umgeben.

Camaret sur mer ist ein bezauberndes Städtchen, mit dem Hafen im Zentrum sowie der prächtigen Kapelle Notre-Dame de Rocamadour und dem Vauban-Turm. Früher ein Fischereihafen, der sich auf den Fang von Hummern spezialisierte (einst der wichtigste Hafen dieser Art in Europa), hat diese kleine, in die Klippen eingebettete Stadt es geschafft, ihren Charakter zu bewahren. Mit einem herrlichen Hafen, der gut geschützt im hinteren Teil einer Bucht am äußersten Punkt der Halbinsel Crozon liegt, wurde dieses typische und reizvolle Städtchen von vielen Malern sehr geschätzt (z.B. Eugene Boudin). Die liebenswerte Kapelle Notre-Dame-de-Rocamadour stammt aus dem 16. Jahrhundert und verdankt ihre Anfänge den Pilgern aus den nordischen Ländern, die auf dem Weg nach Quercy waren, um zur Jungfrau zu beten.

Der Vauban-Turm erinnert uns daran, dass diese Stadt in der Geschichte die spanischen Invasionen, die Kriege gegen die Engländer und die Holländer erlebt hat. Die Entstehung des Hafens geht auf das 14. Jahrhundert zurück, und der Vauban-Turm wurde zwischen 1689 und 1695 erbaut, eine solide Festung mit Schießscharten und einem auffälligen roten Putz. Der Glockenturm der Kapelle Notre-Dame-de-Rocamadour wurde 1694 von einer englischen Kanonenkugel abgeschlagen und das Spitzbogenfenster ist zum Schutz vor schweren Stürmen zugemauert.

Die 140 Menhire, die in Lagatjar aufgereiht sind, zeugen davon, dass der Ort bereits in der Jungsteinzeit bewohnt war. Die Stadt verdankt ihren vergangenen Ruhm dem Fischfang, zuerst Sardinen, dann alle Arten von Krustentieren. Im Hafen gibt es viele Bistros und Cafés, und die Abende hier sind lebhaft und fröhlich. Die Stadt hat 25 km wilde Küste mit Buchten und Stränden, die Wanderer und Naturliebhaber begeistern werden.