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Cancale

 

Cancale ist berühmt für seine Austern und seinen typischen Hafen von La Houle in der Bucht von Mont-Saint-Michel. Dieser ist gesäumt von kleinen, alten Fischerhäusern am Kai und in den dahinter liegenden Straßen mit Häusern aus dem 19. und teilweise sogar 18. Jahrhundert, die auch für Maler ein beliebtes Motiv sind. Die Einwohner von Cancale gingen lange mit ihren oft bunt angemalten Booten, den ‚Bisquines‘ auf Kabeljaufang vor der Küste Neufundlands. Man zählte damals eine Flottille von mehr als 300 Booten. Die vielen Fischrestaurants am Kai des Hafens von La Houle erwarten Sie heute mit regionalen Spezialitäten…

Ihre Bekanntheit verdankt die Stadt aber seit Jahrhunderten der flachen Auster nachdem Francois I ihr das Stadtrecht verlieh und sie offizieller Hoflieferant wurde. Schon im 18. Jahrhundert wurden mehr als 20.000 Tonnen im Jahr geerntet. Die Austernfarm hat ein angeschlossenes Museum, indem sich alles über Austern, andere Schalentiere und das Meer erfahren lässt.

Im Zentrum von Cancale fallen die schönen Häuser aus dem 18ten Jahrhundert auf, die seinerzeit von Korsaren, Schiffsbauern und Kapitänen bewohnt wurden. In der Umgebung, z.B. im Dorf Terrelabouet, finden sich zudem einige beeindruckende Herrenhäuser. Im Land sind die im für St.Malo typischen Stil gebauten ‚Malouinières‘, die von Korsaren aus St.Malo bewohnt wurden, das als ‚Korsarennest‘ ein wiederholtes Angriffsziel für die Engländer war, die es z.B. in 1758 und 1779 mit ihren Kanonen unter Beschuss nahmen.

Die malerische Kirche von St. Méen, dem Gründer der Stadt im 6ten Jahrhundert, ist ein historisches Baudenkmal und wurde im 18ten Jahrhundert, von Garangeau, einem Schüler Vaubans, erbaut. Die Kirche beherbergt ein Volkskundemuseum das Zeugnis von der bewegten Vergangenheit dieses Ortes gibt. Typisches Beispiel für Cancale sind auch die bereits erwähnten ‚Bisquines‘, alte Fischerboote mit Besegelung.

Einen wunderschönen Blick auf die stadt und die Bucht hat man vom Fusspfad Richtung Pointe du Hock von wo aus man über den Pointe de Grouin bis zum Page du Verger über den Küstenpfad kommt. Vom Pointe de Grouin überblickt man die Île de Landes, ein Vogelreservat, und es eröffnet sich ein Panorama von Granville im Osten, bis nach Cap Fréhel im Westen bis hin zu den Îsles Chausey im Norden. Die große Insel mit ihren 52 kleinen Inselchen, die einzigen die nach dem Vertrag von Brétigny bei Frankreich als Teil der Normandie verblieben, wurden als Steinbrüche für den Bau von Mont-saint-Michel, der Stadtmauer von St. Malo und sogar der Kais von London genutzt.