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Le Guilvinec, der bedeutendste traditionelle Fischereihafen Frankreichs, hat seine besondere Beziehung zur See seit dem 18. Jahrhundert. Gelegen am äußersten südwestlichen Ende der armorikanischen Halbinsel auf ehernen Granitfelsen widersteht Le Guilvinec der jähzornigen Stimmung der Wellen. Die wunderschöne, zerklüftete Küste ist in der Tat ein wunderbarer Anblick, wenn sie von Winden und Stürmen getroffen wird.

Während Le Guilvinec noch im letzten Jahrhundert ein kleines Fischerdorf war, ist es heute der Verwaltungssitz der maritimen Zone, die die Häfen des ‚Pays Bigouden‘ umfasst, welche namentlich Le Guilvinec, Saint-Guénolé, Bénodet sowie Loctudy und Lesconil sind. Insgesamt 253 gehen Ihrer Tätigkeit in dieser Gegend nach, von denen 98 in Le Guilvinec beheimatet sind. Damit ist dies die wichtigste maritime Zone Frankreichs sowohl hinsichtlich der Anzahl der beschäftigten Fischer als auch hinsichtlich ihrer Fangmenge, die 17.5% des gesamten Fischfangs in Frankreich ausmacht.

Ungefähr 850 Tonnen Hummer werden in Le Guilvinec jedes Jahr angelandet. Der Hummer ist das Wahrzeichen der Häfen Bigoudens wobei die Haupt-Fangzeit zwischen April und Juli ist. Dann ist der Hafen auch der lebhafteste Ort der Stadt.

In Guilvinec gibt es drei megalithische Wahrzeichen: die überdachte Gasse unterhalb der Grabhügel von Pouguen sowie zwei Menhire bei Lanvar. An den Freitagen der Monaten Juli und August ist im Ort aufgrund des Festivals ‚Les Estivals‘ allerorten in der Stadt bretonische und keltische Musik zu hören. Die Landspitze von Men Meur westlich des Hafens ist ein malerischer Flecken, der einen hervorragenden Rundumblick auf das Meer ermöglicht, von dem aus man die Fischerboote wieder in den Hafen einlaufen sieht.

Auf Fuß- und Wanderwegen entlang der Küste erreicht man den Hafen von Lesconil und passiert dabei vier Sehenswürdigkeiten, nämlich die Landzunge von Léchiagat und die langen Strände von Lehan, Skividan und Le Reun.