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Die lebendige Stadt Morlaix mit einer attraktiven und gut erhaltenen Altstadt liegt ganz tief in einem Meeresarm zwischen den Provinzen Léon und Trégor. Als wichtigster Ort der Gegend liegt Morlaix eingebettet zwischen drei Hügeln, wo sich die abwechslungsreiche Geschichte des Ortes in den Straßen und Plätzen, den versteckten Stufen der Kaimauern an beiden Ufern des Meeresarms sowie den mit Heiligenschnitzereien geschmückten Fachwerkhäusern, die in sanften, harmonischen Farben leuchten, spiegelt. Im Mittelalter war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum für Flachs, gesalzenen Fisch und Weizen.

Im Stadtbild sind noch gut die Überreste der mittelalterlichen Mauern zu erkennen, die das Stadtzentrum und die Burg dieses historisch wichtigen Hafens schützten, von dem aus sogar nach Übersee exportiert wurde. Dabei schweifen die Gedanken von der großen Zeot der Seefahrt auch über zu blutigen Übergriffen der Engländer und Scharmützeln mit den Korsaren, den Piraten der damaligen Zeit.

Ein architektonisches Zeugnis der jüngeren Vergangenheit und Wahrzeichen der Stadt ist der 58 Meter hohe Viadukt, der die Altstadt überspannt und die Provinten Léon und Trégor verbindet. Er wurde im 19. Jahrhundert als Teil der Eisenbahnverbindung zwischen Paris und Brest erbaut und trug erheblich zur Entwicklung der gesamten Provinz Léon und seiner Gemüseexporte bei.

Zu besichtigende Sehenswürdigkeiten im Ort sind vier schöne Kirchen und einige schöne Plätze, nämlich der Place des Jacobins mit einem Museum und der gleichnamigen Kirche, der Place Allende mit seinen schönen alten Häusern, der Place des Otages am Fuße des Viadukts sowie die alte Rue aux Nobles mit dem Haus der Königin Anne und natürlich die Grand'rue mit ihren verzierten Häusern. In der Umgebung finden sich außerdem nicht weniger als 18 Schlösser und Herrenhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Jeden Samstagmorgen findet ein geschäftiger Markt statt.