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Plounéour-Trez ist eine ländliche Gemeinde an der Küste des Ärmelkanals, die als die ‘Côte des Legends’, die Küste der Legenden, bekannt ist. Am Ende einer weiten natürlichen Bucht gelegen, liegt Plounéour-Trez auf einer Halbinsel zwischen den Buchten Goulven und Pontusval mit vier sanft ausgeprägten Landzungen: Kerguélen, Beg Culéren, Beg ar Groaz und Beg an Toullouest. Die langen Strände Kerrurus, Menhi und Lividic sind zumeist sandig mit niedrigen Dünen besonders im westlichen Teil gegenüber der Bucht von Goulven, die sich bei Ebbe fast entleert. Im Nordwesten Richtung Brignogan wird die Küste steiniger insbesondere in Richtung der Landzungen.

Lange Zeit hatte Plounéour-Trez und die ganze Gegend, die auch als ‘Pays Pagan’, Land der Heiden, bekannt ist, den vielleicht etwas übertriebenen Ruf das Land der Plünderer und Abwracker von gestrandeten Schiffen zu sein. Orte wie Lannilis, Kerlouan, Guissény, Kertugal, Plounéour und viele andere waren demnach verschworene Gemeinschaften von Männern, die Ihren Unterhalt mit dem Unglück anderer verdienten. Die Bewohner waren noch gefürchteter als die Riffe, wenn Sie mit dem Messer in der Hand auf der Suche nach gestrandeten Schiffen und Seeleuten waren.

Also ein raues Land von Abwrackern aber auch Sammlern von Seetang, was über Jahrhunderte hinweg immer wieder zu Streitigkeiten führte, wer, wo Anspruch darauf hatte, seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen.

In jüngerer Vergangenheit ist ein Gewerbegebiet entlang der Landesstrasse D10 erschlossen worden wenn man sich der Nachbargemeinde Kerlouan nähert.

Der Name der Gemeinde Plounéour-Trez setzt sich aus den bretonischen Wörtern ‘ploue’ für ‘Gemeinde’ von Saint Enéor und ‘trez’ für ‘Strand’ zusammen. Mit einer recht großen Fläche von 10,68 km2 besteht die Gemeinde vor allem aus flachem Land mit Ausnahme des südwestlichen Teils, der bis auf 45m Höhe nahe des Fleckens Toulran ansteigt.

Einige schöne Wanderstrecken sind als Teil des Wanderweges GR34 empfehlenswert. Sehenswürdigkeiten sind der Menhir Sud de Pontusval, der als historisches Monument geschützt ist und das ebenfalls denkmalgeschützte Pfarrhaus mit dem Glockenturm, dem Kalvarienberg von 1506 und den Beinhäusern mit ihrem Inventar. Gleiches gilt für die Kirche Saint-Pierre selbst mit ihren zwei übereinander liegenden Glockenkammern innerhalb eines achteckigen Turmes sowie den Menbleiz-Kalvarienberg aus dem 16. oder 17. Jahrhundert und das Menmeur-Kreuz aus dem 15ten Jahrhudert, das 1821 restaurriert wurde und schließlich das Langueno Brunnenwaschhaus.