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Quimperlé ist eine hübsche kleine Stadt im Süden der Finistère etwa auf halbem Weg zwischen Lorient und Quimper. Neben den alteingesessenen Geschäften in der Innenstadt gibt es ein Gewerbegebiet am Rande der Stadt, an dem die Autobahn vorbeiführt. Die Stadt ist geprägt durch Wasser, da sich hier die Flüsse Ellé und Isole zur Laïta verbinden, die auf ihrem Weg zum Meer auch die Grenze zwischen den Départments und Morbihan bildet mit den Orten Le Pouldu auf ihrer einen Seite und Guidel auf der anderen.

Der Fluss ist für Kanu- und Kajakfahrten gut geeignet, insbesondere bei den ‚Roches du Diable’, den Teufelsfelsen, wo auch internationale Wettbewerbe ausgetragen werden. Die Gegend ist aber auch ideal zum Wandern, wobei man immer wieder auf Megalithen stoßen wird.

Quimperlé selbst, als Tor zur Region Cornouaille mit seinen alten und neuen Stadtteilen, verfügt über eine ganze Reihe schöner Kirchen. Im historischen Zentrum findet sich inbesondere die romanische Kirche St. Croix, überdachte Markthallen und viele alte Fachwerkhäuser mit schönen Dachgiebeln und Erkern.

Besuchen sollte man unbedingt das Bogenschützenhaus, das ‚Maison des Archers‘, welches 1470 erbaut wurde und heute als Galerie für wechselnde Ausstellungen dient. Auch die die Stadt überragende Kirche St. Michel, anderweitig auch als Notre-Dame-de-L’Assomption bekannt, ist mit ihren beeindruckenden Statuen einen Besuch wert.

Dank seiner zentralen Lage zwischen den Gemeinden Querrien, Locunolé, Guilligomarc’h und Meslan, die zwischen der See und dem bewaldeten Hinterland, dem Argoat (bretonisch für Wald) liegen und heute vom Ökotourismus profitieren, hat Quimperlé über die Jahrhunderte hinweg ein reiches kulturelles Erbe aufgebaut. So wurden eine Vielzahl von Wanderwegen über Land und an den Ufern der Flüsse Ellé, Isole, Naïc und Scorff angelegt, deren Fischreichtum auch ein Paradies für Angler ist.

Neben Wander- und Radwegen für ganz unterschiedliche Anspruchsniveaus sei auch auf den beeindruckenden Forst von Carnoët ganz in der Nähe verwiesen, der mit unterschiedlichen Geschäften, Cafés, Restaurants und sogar einer TGV Bahnstation gut erschlossen ist.