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Roscoff dürfte vielen zunächst einmal wegen seiner Fährverbindungen nach Großbritannien und Irland bekannt sein, verfügt aber auch über einen ebenso schönen wie exotischen Botanischen Garten, der von einem außerordentlich milden Mikroklima profitiert. Aber auch so strahlt die ganz aus Stein gebaute Stadt eine Atmosphäre aus, die an die Zeit der Segelschiffe, Korsaren und Piraten erinnert.

1872 wurde Roscoff die erste Stadt in Frankreich, die ein Zentrum für Thalassotherapie eröffnete, das schnell bei den adligen Gemahlinnen von Königen und Prinzen bekannt besicht wurde und ebenso von berühmten Schriftstellern wie Alexandre Dumas, Céline, Flaubert und anderen. Aus diesem Grunde wurde die Stadt ein berühmtes Seebad, das allerdings bis zum heutigen Tage über einen lebhaften Fischereihafen verfügt und ebenso über einen Tiefseehafen, der dem für die Region wichtigen Gemüseexport dient ebenso wie dem Fährverkehr auf die britischen Inseln.

Im Herzen des Gewirrs aus alten Granitstraßen steht die Kirche Notre-Dame-de-Croaz-Batz mit ihrem wunderschönen Glockenturm aus der Renaissance. Ein Besuch wert ist das Charles-Pérez-Aquarium, um die lokale Meeresfauna zu entdecken, und natürlich auch der exotische Botanische Garten, in dem mehr als 3000 Pflanzenarten aus der südlichen Hemisphäre und zahlreiche Kakteen ausgestellt sind und von dem aus man eine atemberaubende Aussicht auf die schöne Bucht von Morlaix hat.

Die küstennahe Insel Île de Batz ist mit einem kleinen Boot von Roscoff aus in nur einer Viertelstunde erreichbar. Trotzdem hat man aufgrund der veränderten Szenerie mit einem Leuchtturm, Stränden, Dünen und Sandwegen zwischen Weiden, auf denen friedliche Pferde grasen, den Eindruck viel weiter weg zu sein. Das milde Klima macht die Insel zugleich zu einem exotischen Paradies der Blumen. Nach einer lokalen Legende ist dies auch der Ort an dem Saint Pol einst einen Drachen bekämpft hat.