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Die Inseln des Archipels von Glénan


L'Archipel des îles Glénan

Foto von Philip Plisson, der auf unseren Partnerseiten vorgestellt wird, Webseite www.plisson.com



Wenn es ein Archipel in der Bretagne gibt , das es mit den Archipelen der Südsee aufnehmen kann, dann ist es das Archipel von Glénan mit seinen neun größeren Inseln und unzähligen kleineren Inselchen mit schneeweißem Sand in türkisblauem Wasser unmittelbar vor dem Küstenort Concarneau.

Gemäß Überlieferung sollen die neun Hauptinseln und vielen kleineren Inselchen einmal eine einzige große Insel gewesen sein, die aufgrund von Erosion durch Wind und Wetter schließlich in das heutige Archipel ist. Und geht man noch weiter zurück sollen die Inseln früher sogar mit dem mit dem Festland verbundenen gewesen sein so dass es möglich war von Beg Meil zur Ile aux Moutons zu laufen, die heute weit draußen im Meer liegt und ebenso von Trévignon zur nächstliegenden Insel Cigogne.

Das Archipel ist heute so zerklüftet, dass es sehr schwierig ist, die Größe zu berechnen und auch die Seekarten nicht alle Riffe und Untiefen genau abbilden. Das Archipel wird oft beschrieben als ‚ein bisschen Tahiti in der Süd-Bretagne. Es ist berühmt für das kristallklare Wasser in ‚La Chambre‘ (der Kammer), einer geschützten Ecke am westlichen Ende der ‚inneren See‘ die durch die Inseln umschlossen wird. Diese Gegend, die auch als Lagune bezeichnet wird, liegt zwischen den Inseln Saint-Nicolas, Drénec, Bananec und Cigogne und ist auch ein idealer Ankergrund für Freizeitboote. Bei Niedrigwasser kann die Kammer sogar zu Fuß überquert werden und ist ideal zum Sammeln von Muscheln, Krebsen und anderem Meeresgetier.


L'Archipel des îles Glénan

Foto von Philip Plisson, der auf unseren Partnerseiten vorgestellt wird, Webseite www.plisson.com



Mit ihrer Lage vor Concarneau sind die sieben Hauptinseln des Archipels von Glénan ein Paradies für Naturfreunde und Sportler. Für letztere gibt es in Richtung des Leuchtturms Penfret das Internationale Tauchzentrum auf Saint-Nicolas. Ein Teil dieser Insel steht unter Naturschutz um die Glénan-Narzisse (Narcissus triandus ssp capax) zu schützen, die 1803 entdeckt wurde und immer noch auf dem Archipel zu finden ist. Die Aufgabe des Ackerbaus und die Verwilderung der Felder hat allerdings zu ihrem Rückgang beigetragen, da sie am besten in kurzem Gras wächst. Um 1924 wurde festgestellt, dass die Narzisse fast vollständig verschwunden war. Das änderte sich erst als 1974 ein Teil der Insel Saint-Nicolas auf Betreiben der SEPNB, eines Vereins zum Schutz und zum Studium der Natur in der Bretagne, zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Wer sich als Ornithologe versuchen und Vögle beobachten will kann hierfür entweder die im 18. Jahrhundert gebaute Festung auf der Insel Cigogne nutzen oder aber noch besser Giautec und die unberührten benachbarten Inselchen aufsuchen, von denen zwei in Privatbesitz sind: Brunec im Norden und im Süden Loc’h, die der Familie Bolloré gehört.


L'Archipel des îles Glénan
Foto von Philip Plisson, der auf unseren Partnerseiten vorgestellt wird, Webseite www.plisson.com



Auch wenn die Glénan Inseln nur 20km vor Concarneau im Meer liegen, gehören sie doch administrativ zu Fouesnant. Die Hauptinseln sind Bananec, Cigogne, Le Drennec, Giautec, Guiriden, Loc’h, Penfret, Quignénec und Saint-Nicolas. Die Inseln umschließen kreisförmig eine Art ‚Binnensmeer‘, das ‚La Chambre‘ (die Kammer) genannt wird. Das klare Wasser hat im Sommer eine türkisblaue Farbe und erinnert gemeinsam mit seinen ebenfalls exotisch aussehenden weißen Sandstränden an die Karibik. Die weiße Farbe des Sandes kommt zustande aus Kalkablagerungen im feinen Kies und Überresten von Algen. Die Gegend ist auch sehr beliebt bei Windsurfern vom südlichen Finistère, die sie als Refugium vom Alltag nur 1-2 Bootsstunden weg vom Festland schätzen.

Seit den 50er Jahren hat die Segelschule Centre Nautique des Glénan internationales Renommé gewonnen und generationen von Seglern und Seglerinnen ausgebildet. Mit Basen auf mehreren Inseln, insbesondere auf Penfret und Fort Cigogne, ist das Navigationshandbuch ein Klassiker für alle geworden, die die Navigation für Segelboote erlernen wollen. Die Organisation wurde gegründet von zwei ehemaligen Mitgliedern des Widerstandes, Hélène and Philippe Viannay (letzterer auch früherer Herausgeber der Zeitung France-Soir), die die Inseln im Sommer 1945 für sich entdeckt hatten und im folgenden Sommer zurückkehrten, um das Centre Nautique zu gründen und womit sie eine ganze Reihe von nautischen Aktivitäten auslösten. Unterrichtet wird das Segeln für die Bootsklassen Vauriens, Caravelles, Corsaires and Mousquetaires. Der erste Segelkurs wurde 1951 angeboten und bekam ab 1961erheblichen Zulauf als das Navigationshandbuch veröffentlicht wurde. Mit wiederholten Überarbeitungen und Neuveröffentlichungen ist es eine ‚Bibel‘ für Segler geworden. Heute genießt die Segelschule, die ebenfalls Basen auf den Inseln Bananec und Drenec hat, weltweit einen guten Ruf.

Ebenso bekannt ist die Tauchschule. Sie wurde 1959 von der Groupe Atlantique de Plongée (GAP), übersetzt der ‘Atlantischen Tauchgruppe, gegründet, die von dem klaren Wasser des Archipels begeistert war. Ursprünglich war ihre Basis auf Saint-Nicolas ein altes Bauernhaus bevor sie in eine ehemalige Seenotrettungsstation umzog. 1980 erfolgte die Umbenennung in das ‘Centre International de Plongée Quimper-Ecole des Glénan’.

Eine tägliche Fährverbindung zu den Inseln von Glénan wird von der Firma ‘la compagnie des Vedettes de l’Odet' betrieben, deren Boote vom Kai von Beg-Meil ablegen. Mit den Booten ‘Glenn’, ‘Rivage’, ‘Capitaine Némo’ und ‘l’Aigrette’ warden Tagesausflüge zum Archipel von Glénan angeboten. Obwohl diese nur etwa 10 Seemeilen vom Festland entfernt sind, fühlt man sich, als ob man bei Ankunft in eine Fabelwelt eintauchen mit perlweißen Sandstränden und türkisblauem Wasser eintauchen würde. Penfret im Osten ist die Heimat der berühmten Segelschule und gleichzeitig Standort für den berühmten Leuchtturm. Die Île du Loc ist die größte Insel, die man schon aus der Ferne an einem hohen Kamin erkennt. Cigogne ist bekannt für seine Festungsanlage und auch auf den übrigen Inseln Drenec, Bananec, Guéotec and Saint-Nicolas gibt es für den Besucher in diesem einzigartigen Teil der Bretagne noch viel zu entdecken…



SaintThomasTV / Chaine Vimeo



Ein echtes Paradies in der südlichen Bretagne mit einem Hauch von Tropen in der Mitte des nördlichen Atlantik!

Philippe.